Naturschutz und Rinderzucht?

Im Kreis Borken sind unsere Tiere auf verschiedenen Flächen verteilt. Die meisten davon sind Naturschutzflächen. Diese werden durch die Beweidung offen gehalten. Die Rinder sind hier wie ein schonender Rasenmäher, der dafür sorgt, dass die Flächen nicht zu wuchern.

Dies ist für viele Tier und Pflanzenarten wichtig. In Nordvelen auf den Feuchtwiesen Gut Barnsfeld sind so auf den Wiesen nicht nur die Rinder zu finden, sondern auch der Kiebitz und der große Brachvogel. 
Neben den Vögeln profitieren auch die Insekten von den Tieren. Durch ihre Hinterlassenschaften entstehen überall auf der Weide kleine Insektenimbissbuden.

Gut Barnsfeld

Neben den Hochlandrindern sind in den nordvelener Feuchtwiesen der Große Brachvogel und viele Kiebitze anzutreffen. In diesem Sommer konnte man ebenfalls ein junges Schwarzkehlchen auf einem Zaunpfahl beobachten während es gefüttert wurde.

Hof Dünnewald

Seit einigen Jahren stehen die Rinder auf dem Hof Dünnewald. Dieser liegt zwischen Velen und Heiden. Die Rinder sind seitdem größtenteils handzahm. Dank Paul Dünnewalds Geduld und Begeisterung an den Tieren lässt sich nun fast jedes Tier bürsten.  Familie Dünnewald  ist gerade zur Kälber Zeit für uns unersetzbar geworden. 

Fliegerberg Borken

Im Naturschutzgebiet Fliegerberg in Borken sorgen die Rinder dafür, dass die Fläche offen bleibt. Dadurch wird der Lebensraum der Zauneidechse, die hier vor kommt, erhalten.

FFH-Gebiet Berkelaue

Zusammen mit Graugänsen leben unsere Rinder in Gescher im FFH-Gebiet Berkelaue. Die Wiese liegt direkt neben der Berkel und bietet im Sommer für die Rinder die Möglichkeit sich die Hufe zu kühlen. Bei einem Hochwasserereignis vor einigen Jahren ist die Berkelaue zum Schwimming Pool geworden. Das war Ihnen zu viel Wasser und sie sind zügig Richtung Hänger geschwommen. 

Velener Tiergarten

Am Rande des Velener Tiergarten stehen im Spätsommer und im Herbst Markus und Malcolm Junior. Die beiden stehen mitten im Wald und lassen sich die Brombeersträucher schmecken. Morgens gibt die Rinderrita noch etwas Heu, welches wir im Sommer selbst hergestellt haben. Hier können sie super die Spaziergänger beobachten. Sogar eine Kindergartentruppen, die hier zu Besuch war, konnte die beiden nicht aus der Ruhe bringen.